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Wie schreibe ich ein Buch?

Was man braucht: Eine Idee, Inspiration und Wille muss vorhanden sein. Fast alles andere ist erlernbar.
Zeitaufwand: Je nach Umfang und Inspiration: Wochen bis Jahre!
Anmerkungen: Viele Menschen kommen in ihrem Leben an den Pukt ein Buch schreiben zu wollen. Meist angetrieben Erlebnisse oder Erkenntisse weitergeben zu wollen, liegt die Idee etwas auf Blatt zu bringen nahe. Im Folgenden werden Ihnen Tricks und Techniken erkl├Ąrt, die gute Litaratur ausmachen. Au├čerdem werden Sie angehalten Sich und Ihren Inhalt zu hinterfragen um die Art und Weise zu finden genau das hervorzuheben, was Sie ausdr├╝cken wollen.
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Zuerst brauchen Sie eine Idee. Diese Idee sollte so umfangreich sein, dass sie mehrere Seiten f├╝llen kann.
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Dann sollten Sie sich klar machen f├╝r welches Genre und welche Altersgruppe Sie schreiben. Sie sollten dar├╝ber nachdenken ob Sie Unterhaltungsliteratur oder hohe Literatur schreiben m├Âchten.
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Bedenken Sie, dass eine Szene oder die Vorstellung einer Person nicht als Ausgangspunkt f├╝r ein Buch ausreicht! Eine Szene oder Person kann ausreichen um den Denkprozess anzuregen. Haben Sie eine Szene oder eine Person im Kopf?
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Stellen Sie sich die W- Fragen! Wer ist diese Person, was macht sie da, warum macht sie es, wo ist sie und wann tut sie es. Besonders das Wann ist wichtig.
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Schreiben Sie in der Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft? Lassen Sie sich von den Antworten weiterf├╝hren, fragen Sie in ihrem Kopf immer weiter solange bis sich eine Geschichte von selbst formt.
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Schreiben Sie keine Geschichte um eine Szene oder Person “herum”. Die Geschichte steht im Vordergrund, nicht eine Szene oder Person!
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├ťberlegen Sie sich warum Sie diese Geschichte erz├Ąhlen m├Âchten und warum sie andere Menschen interessieren sollte!
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Wenn sie keine befriedigende Antwort haben, arbeiten Sie solange an der Geschichte bis die Antwort befriedigend ist.
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Eine Gliederung ist notwendig! Bevor Sie anfangen zu Schreiben ├╝berlegen Sie sich wohin die Geschichte f├╝hren soll und wie sie dahin f├╝hrt.
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Ist es eine Liebesgeschichte, dann versuchen sie herauszufinden was ihr Endpunkt sein soll. Wenn sich das Paar erst am Ende finden soll, dann ├╝berlegen Sie sich welche Probleme sich dem Paar in den Weg stellen.
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Bei einem Krimi ├╝berlegen Sie r├╝ckw├Ąrts. Sie planen den Mord und versuchen ihn so zu vertuschen, dass er f├╝r den Leser schwer zu entr├Ątseln ist. Bauen Sie falsche F├Ąhrten ein und verd├Ąchtigen Sie Unschuldige. Verstecken Sie den Kriminellen so, dass er direkt vor den Augen des Lesers unsichtbar bleibt – geben Sie ihm ein wasserdichtes Alibi.
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Nur wenn die Geschichte spannend bleibt, werden Ihnen die Leser erhalten bleiben. Bis zum Ende sollte es offene Fragen geben die den Leser dazu bringen weiter zu lesen!
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Machen Sie sich Gedanken ├╝ber die Hauptfigur. Machen Sie sie realistisch, kein Mensch ist perfekt! Bauen Sie Fehler und Macken in diese Person.
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Denken Sie dabei an die Klassiker der Literatur. Warum sind diese B├╝cher so gut? Weil die Tragik in ihnen den Leser fesselt, weil sie so realistisch sind und/oder weil der die Personen so autentisch daregestellt sind. Der Leser kann sich in die Figur einf├╝hlen. Denken Sie an Romeo und seine Hitzk├Âpfigkeit oder an Mr. Darcy und seinen Stolz!
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Der Leser sollte mitfiebern, er sollte den Charakter kennenlernen und im tragischen Moment in Geschehen eingreifen wollen. Wer h├Ątte nicht gerne Romeo zugerufen, dass seine Julia noch lebt? Ihre Figuren sind diejenigen, die den Leser durch die Geschichte tragen – Sie sollten nicht nur interessant sondern vor allem realistisch sein.
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Machen Sie sich Gedanken ├╝ber den Erz├Ąhler. W├Ąhlen Sie einen allwissenden, personalen oder Ich- Erz├Ąhler? Alle Erz├Ąhler bergen Vor- und Nachteile. Sie sollten gut w├Ąhlen denn der Erz├Ąhler ist derjenige, der den Leser an die Hand nimmt und durch die Geschichte begleitet. Er ist an Ihrer stelle bei dem Leser.
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Aber das Allerwichtigste ist: ├ťben, ├╝ben, ├╝ben! Gehen Sie nicht mit der ersten Idee zum Verlag! Sie werden mit 99% Sicherheit eine Absage erhalten (Au├čer Sie hei├čen mit Nachnamen Meyer und landen einen unversch├Ąmten Gl├╝ckstreffer – aber bitte -BITTE- vertrauen Sie nicht darauf).
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10 % sind Talent, 90 % sind ├ťbung und Technik. Das m├╝ssen Sie alles erlernen, das geht nicht im Handumdrehen! Machen Sie sich keine Illusionen, es geht nur mit ├ťben – Kritik einholen – ├ťben – Arbeiten – ├ťben!