Was man braucht: Computer, Textverarbeitungssoftware, Drucker, Papier, Stift
Zeitaufwand: Circa eine halbe Stunde
Schwierigkeit: Leicht
1
Eine Schilderung ist eine Mischform aus dem sachlichen Bericht und der stark subjektiv geprĂ€gten ErlebniserzĂ€hlung. Sie gibt ein erlebtes Ereignis in einer subjektiven, jedoch nicht ĂŒberspitzten, noch recht sachlichen Form wieder.
2
Eine Schilderung wird hĂ€ufig in Berichten verwendet, jedoch meist gesondert als Teilform, beispielsweise wenn mehrere Augenzeugen eines Unfalls befragt werden. Meist werden Angaben in Schilderungen weniger prĂ€zise gemacht, als in Berichten (Beispiel: „Sie kamen sehr spĂ€t.“ anstatt „Sie kamen um 18:30 Uhr.“).
3
Die Schilderung wird zumeist aus der Ichperspektive geschrieben und verdeutlicht so, dass der Verfasser das geschilderte Ereignis selbst erlebt hat. Alternativ kann die Schilderung auch in der dritten Person geschrieben werden, wenn beispielsweise der Bericht eines anderen einfach nur wiedergegeben werden soll.
4
Da die geschilderten Ereignisse in der Regel schon abgeschlossen sind, ist die Schilderung in der Vergangenheitsform zu schreiben (Beispiel: „Die Polizei erreichte den Unfallort erst viel spĂ€ter.“).
5
Gegliedert ist die Schilderung grob in drei Abschnitte, die Einleitung, den Hauptteil sowie den Schluss. Alle Abschnitte gehen dabei flieĂend ineinander ĂŒber.
6
In der Einleitung wird knapp geschildert, worum es ĂŒberhaupt geht. Wer ist involviert, wo und wann ist das Ereignis, um das es sich dreht, passiert?
7
Die Einleitung sollte idealerweise maximal ein Drittel der Schilderung ausmachen und dann in den Hauptteil ĂŒberleiten. Hier wird das Ereignis aus Sicht des Verfassers geschildert. Geachtet werden sollte dabei auf die richtige zeitliche Reihenfolge.
8
In der Schilderung ist es auch erlaubt, seine eigene Meinung mit einflieĂen zu lassen (Beispiel: „Meiner Meinung nach, war die Polizei hier viel zu spĂ€t am Unfallort.“) und Wertungen abzugeben. Im Schlussteil der Schilderung kann man darĂŒber hinaus noch auf Auswirkungen und Folgen des geschilderten Ereignisses, auf einen selbst oder andere, eingehen.