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Symptom-Check

Wie erkenne ich Alkoholiker?

Anmerkungen: Alkoholiker entwickeln im Laufe ihrer Suchterkrankung bestimmte Merkmale, welche sie als Alkoholiker ausweisen. Diese sind körperlicher, psychischer und sozialer Natur.
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Mit erhöhtem Alkoholkonsum kommt der menschliche Körper nicht so einfach klar. Wird regelmäßig getrunken, gewöhnt sich der Körper an die Substanz und fordert immer mehr.
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Wird ihm das Nervengift versagt kommt es zu Entzugssymptomen wie Zittern der Hände, starkes Schwitzen, Schlaflosigkeit, trocken Erbrechen, Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen, die oft mit einer Lebererkrankung einhergehen.
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Oft kommt es zu Hautver√§nderungen. Dabei sind besonders Augen und Gesicht stark ger√∂tet, da sich die √Ąderchen besonders in der Region um die Nasenwurzel weiten.
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Krampfanfälle begleitet von unkontrolliertem Zittern am ganzen Körper, Hinfallen, Einnässen, Bewusstlosigkeit und Zungenbiss sind nicht selten.
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Ebenfalls können Halluzinationen auftreten. Diese sind meist optischer oder akustischer Art, können aber auch alle anderen Sinne betreffen.
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Auch die Psyche leidet unter Alkoholismus. Zu Beginn ist der Betroffene leicht reizbar, reagiert aggressiv auf Kleinigkeiten. Besonders Vertrauenspersonen wirken wie ein rotes Tuch auf den Alkoholkranken.
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Selbstzweifel und Existenz√§ngste mischen sich mit Minderwertigkeitsgef√ľhlen. Diese werden mehr oder weniger erfolgreich versteckt indem der Betroffene allem und jedem anderen die Schul zuweist.
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Ein weiteres psychisches Anzeichen der Alkoholkrankheit ist der Verlust jeglicher Interessen und Hobbys. Familie, Freunde, Verwandte, Beruf. All das, was einmal wichtig erschien, verliert nach und nach an Bedeutung und wird zunehmend vernachlässigt.
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Soziale Folgen sind ebenfalls nicht zu √ľbersehen. Alkoholiker neigen dazu, sich von der Gesellschaft zur√ľckzuziehen. Orte zu meiden an denen viele Menschen zusammenkommen, Alkohol aber keine Rolle spielt.
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Da die Sucht auch finanziert werden muss, machen die meisten Betroffenen fr√ľher oder sp√§ter Schulden. Handlungen werden nicht mehr weitsichtig ausgef√ľhrt und Geld spielt nur noch dann eine Rolle, wenn es dem Beschaffen der neuen Flasche dient.
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Jeder S√ľchtige ist ein Meister im L√ľgen, Ausfl√ľchte und Erkl√§rungen f√ľr sein Handeln zu finden. Dies f√ľhrt vor allem innerhalb einer Familie zu gro√üen Entt√§uschungen und Auseinandersetzungen. Oft zerbrechen Ehe und der Kontakt zu den Eltern an der Erkrankung.
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Wer unter Alkoholeinfluss steht neigt zu Selbst√ľbersch√§tzungen. Alkoholiker verlieren nach und nach ihren Realit√§tssinn sowie ihr Kritikverm√∂gen. Es kommt zu Fehlhandlungen wie Trunkenheit am Steuer.