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Symptom-Check

Wie erkenne ich Alkoholiker?

Anmerkungen: Alkoholiker entwickeln im Laufe ihrer Suchterkrankung bestimmte Merkmale, welche sie als Alkoholiker ausweisen. Diese sind k├Ârperlicher, psychischer und sozialer Natur.
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Mit erh├Âhtem Alkoholkonsum kommt der menschliche K├Ârper nicht so einfach klar. Wird regelm├Ą├čig getrunken, gew├Âhnt sich der K├Ârper an die Substanz und fordert immer mehr.
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Wird ihm das Nervengift versagt kommt es zu Entzugssymptomen wie Zittern der H├Ąnde, starkes Schwitzen, Schlaflosigkeit, trocken Erbrechen, Appetitlosigkeit und Verdauungsst├Ârungen, die oft mit einer Lebererkrankung einhergehen.
3
Oft kommt es zu Hautver├Ąnderungen. Dabei sind besonders Augen und Gesicht stark ger├Âtet, da sich die ├äderchen besonders in der Region um die Nasenwurzel weiten.
4
Krampfanf├Ąlle begleitet von unkontrolliertem Zittern am ganzen K├Ârper, Hinfallen, Einn├Ąssen, Bewusstlosigkeit und Zungenbiss sind nicht selten.
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Ebenfalls k├Ânnen Halluzinationen auftreten. Diese sind meist optischer oder akustischer Art, k├Ânnen aber auch alle anderen Sinne betreffen.
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Auch die Psyche leidet unter Alkoholismus. Zu Beginn ist der Betroffene leicht reizbar, reagiert aggressiv auf Kleinigkeiten. Besonders Vertrauenspersonen wirken wie ein rotes Tuch auf den Alkoholkranken.
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Selbstzweifel und Existenz├Ąngste mischen sich mit Minderwertigkeitsgef├╝hlen. Diese werden mehr oder weniger erfolgreich versteckt indem der Betroffene allem und jedem anderen die Schul zuweist.
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Ein weiteres psychisches Anzeichen der Alkoholkrankheit ist der Verlust jeglicher Interessen und Hobbys. Familie, Freunde, Verwandte, Beruf. All das, was einmal wichtig erschien, verliert nach und nach an Bedeutung und wird zunehmend vernachl├Ąssigt.
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Soziale Folgen sind ebenfalls nicht zu ├╝bersehen. Alkoholiker neigen dazu, sich von der Gesellschaft zur├╝ckzuziehen. Orte zu meiden an denen viele Menschen zusammenkommen, Alkohol aber keine Rolle spielt.
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Da die Sucht auch finanziert werden muss, machen die meisten Betroffenen fr├╝her oder sp├Ąter Schulden. Handlungen werden nicht mehr weitsichtig ausgef├╝hrt und Geld spielt nur noch dann eine Rolle, wenn es dem Beschaffen der neuen Flasche dient.
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Jeder S├╝chtige ist ein Meister im L├╝gen, Ausfl├╝chte und Erkl├Ąrungen f├╝r sein Handeln zu finden. Dies f├╝hrt vor allem innerhalb einer Familie zu gro├čen Entt├Ąuschungen und Auseinandersetzungen. Oft zerbrechen Ehe und der Kontakt zu den Eltern an der Erkrankung.
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Wer unter Alkoholeinfluss steht neigt zu Selbst├╝bersch├Ątzungen. Alkoholiker verlieren nach und nach ihren Realit├Ątssinn sowie ihr Kritikverm├Âgen. Es kommt zu Fehlhandlungen wie Trunkenheit am Steuer.