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Wie kann man Rotwein selber machen?

Was man braucht: trockene Backhefe, 2-3 cl Wasser, 3 Liter 100%iger Saft von roten Trauben, leere Glasflaschen, ein Trichter, Kristallzucker, Gummiringe, Papierhandtuch
Kostenpunkt: circa 5 Euro
Schwierigkeit: relativ einfach
Anmerkungen: Eine ANleitung wie man Rotwein sehr leicht selber machen kann, da man fĂŒr dieses Rezept Traubensaft verwendet und nicht selbst Trauben pressen muss.
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Als erstes werden vier leere Flaschen grĂŒndlich ausgekocht. Die drei Liter Traubensaft werden auf die vier leeren Flaschen verteilt.
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In die zu Dreiviertel gefĂŒllten Flaschen werden nun jeweils 2,5 Esslöffel Zucker gegeben. Die Flaschen mĂŒssen nun so lange geschĂŒttelt werden bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Zucker benötigt man nicht nur fĂŒr den GEschmack, er erhöht auch den Alkoholgehalt auf etwa 10%.
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Nun wird der Hefeansatz vorbereitet. 1/2 Teelöffel Trockenhefe wird zusammen mit 2-3 cl lauwarmen Wasser und einem Teelöffel Zucker in ein sauberen GefĂ€ĂŸ gegeben und vermischt bis sich Zucker und Hefe aufgelöst haben.
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Auf das Glas wird nun eine Untertasse oder etwas Ă€hnliches gelegt, das ganze fĂŒr einige Stunden an einen dunklen Ort stellen. Auf der OberflĂ€che sollte sich nun eine dicke Schaumschicht bilden.
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Die Hefemischung wird nun auf die vier Flaschen verteilt. Jeweils ein Viertel der Schaumschicht und etwa 3 Teelöffel des Wassers werden in jede Flasche gegeben. Die Flaschen werden leicht geschĂŒttelt damit sich alles gut vermischt.
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Nun werden die Öffnungen der Flasche mit PapiertĂŒchern abgedichtet, da zwar keine Luft eindringen darf, die entstehenden Gase aber aus der Flasche entweichen mĂŒssen. Die PapiertĂŒcher können mit einem Gummiring oder Tesafilm fixiert werden.
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Die Flaschen mĂŒssen nun zum GĂ€ren an einen möglichst dunklen und geruchlosen Ort gestellt werden, die Ideal-Temperatur ist etwa 25 °C. Stellt man die Flaschen an einen Ort mit dieser Temperatur benötigt der Fermentierungsprozess etwa 9-12 Tage, ist die Temperatur kĂ€lter dauert es etwas lĂ€nger.
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Nach der angegebenen Zeit sollten sich am Boden der Flaschen Ablagerungen gebildet haben, der Inhalt der Flashen ist alkoholisch und trĂŒbe.
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Damit der GĂ€rprozess wieder in Gnag kommt und die TrĂŒbheit etwas vermindert wird kann der Wein etwa 3 oder 4 mal umgeschĂŒttet werden.
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Der Inhalt der vier Flaschen wird nun wieder auf drei gereinigte Flaschen verteilt, die Ablagerungen am Boden dĂŒrfen nicht mitgegossen werden. Beim Gießen sollt der Wein so viel wie nur möglich Sprudeln.
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Anschließend werden die Flaschen wieder mit PapiertĂŒchern abgedichtet.
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So verfÀhrt man nun drei oder vier mal im Abstand von 1 bis 2 Tagen.
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Beim letzten umgießen sollte man das Sprudeln vermindern, der Wein sollte jetzt klar sein und keinen Absatz mehr haben.
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Nun kann der Wein getrunken werden.