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Karriere-Ratgeber

Wie werde ich Arzt?

Kostenpunkt: Studiengeb├╝hren, je nach Bundesland schwankend
Zeitaufwand: 6 Jahre (12 Semester)
Schwierigkeit: schwer
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Zun├Ąchst muss jeder angehende Medizinstudent das Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,0 – 1,2 bestanden haben, um ├╝berhaupt eine Chance f├╝r einen Studienplatz zu bekommen.
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Haben Sie dies geschafft, so m├╝ssen Sie sich zun├Ąchst bei der ZVS (Zentralstelle f├╝r die Vergabe von Studienpl├Ątzen) bewerben, die Ihnen dann, sofern m├Âglich, einen Studienplatz zuteilt. Bei der Bewerbung bei der ZVS hat man die M├Âglichkeit, mehrere Wunschuniversit├Ąten anzugeben, von denen dann eine bestimmt wird, an der Sie studieren werden.
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Haben Sie nun einen Studienplatz erhalten, hei├čt es lernen, lernen, lernen um das sechsj├Ąhrige Studium erfolgreich abzuschlie├čen. Ein Medizinstudium ist durchaus kein Spaziergang, und wird Ihnen somit einiges abverlangen.
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Wenn das Studium dann letztendlich mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen ist, sind Sie trotz allem immer noch kein Arzt. An das Medizinstudium schlie├čt sich eine f├╝nf bis sechs Jahre lange Zeit als Assistenzarzt an.
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Nach dieser Zeit k├Ânnen Sie eine weitere Pr├╝fung machen, nach der Sie sich aber als Facharzt f├╝r eine bestimmte Richtung bezeichnen d├╝rfen und somit ein voll ausgebildeter Arzt sind, dem nun alle T├╝ren offen stehen.
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Ihnen ist es nun selbst ├╝berlassen, ob Sie weiterhin in einem Krankenhaus arbeiten m├Âchten, oder ob Sie sich lieber als Allgemeinmediziner selbstst├Ąndig machen m├Âchten. Beide Arbeitsstellen haben ihre Vor- und Nachteile, die stets bedacht werden sollten, bevor Sie eine endg├╝ltige Entscheidung bez├╝glich Ihrer Wahl Ihres Arbeitsortes treffen. Ein Studium ist zwar hart, lohnt sich aber f├╝r jeden, dessen Traum es ist, Arzt zu werden.