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Uni-Wissen

Wie schreibt man eine Beileidskarte?

Was man braucht: Karte, Stift, Internetzugang
Kostenpunkt: Bis zu 5 Euro
Schwierigkeit: schwierig
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Vor dem Schreiben der Beileidskarte sollten mehrere Schmierzettel verwendet werden. Welche positiven Eigenschaften beschreiben den Verstorbenen? Wie nahe stehe ich den Hinterbliebenen? Mit einem kurzen Brainstorming können die wichtigsten Ideen auf einem Schmierblatt eingefangen werden und geraten so nicht in Vergessenheit.
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Nun sollte die Wahl zwischen einem Gedicht oder eigenen Worten getroffen werden. Falls ein passendes Gedicht zur Auswahl steht, sollten dennoch eigene, tröstende Worte hinzugefĂŒgt werden. Obgleich ein kurzes Gedicht mehr als 1000 Worte aussagen kann, wirken tröstende Worte, die direkt an die Hinterbliebenen gerichtet werden, einfĂŒhlsamer und persönlicher.
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Steht nun der Text fest, besteht die Wahl zwischen einer Beileidskarte, die im Internet heruntergeladen oder in einem FachgeschÀft erworben werden kann, und einem selbstgestalteten Kondolenzbrief. Hierbei sollte man nach seinem eigenen Geschmack gehen.
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Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass ein handgeschriebener Brief weitaus persönlicher wirkt.
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Im letzten Schritt kann die Karte nun beschrieben oder der Text auf dem Computer eingetippt werden.
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Wenn die Beileidskarte nun vollstĂ€ndig verfasst wurde, sollte man den Text nochmals auf wichtige Aspekte prĂŒfen. Die persönliche Anteilnahme und MitgefĂŒhl, aber auch die WĂŒrdigung des Verstorbenen zĂ€hlen zu den wichtigen Anhaltspunkten beim Verfassen des Textes.
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Sollte es zudem möglich sein, sollte man auch seine eigene Hilfe in diesen schweren Stunden anbieten.
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ZusĂ€tzlich besteht die Option, auf die Todesursache einzugehen. Insbesondere bei einer schweren Erkrankung kann man seine Anerkennung fĂŒr die Pflege der Hinterbliebenen aussprechen.
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Die Beileidskarte kann nun persönlich an die Hinterbliebenen ĂŒberreicht werden.