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Uni-Wissen

Wie kann ich Gedichte schreiben?

Was man braucht: Computer, Textverarbeitungsprogramm, Papier, Stift
Zeitaufwand: Ein bis zwei Stunden
Schwierigkeit: Mittel bis schwer
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Ein Gedicht kann handschriftlich oder am Computer erstellt werden. Wer jedoch eine saubere Handschrift hat, sollte vor allem bei pers├Ânlichen Gedichten die handschriftliche Erstellung bevorzugen.
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Zun├Ąchst einmal wird eine Idee ben├Âtigt, wovon das Gedicht handeln soll. Dies wird unter anderem auch davon bestimmt, f├╝r wen das Gedicht bestimmt ist und was der Anlass ist. Welche Gef├╝hle sollen vermittelt werden?
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Nun gilt es zu entscheiden, wie das Gedicht aufgebaut sein soll. Zwei grunds├Ątzliche Formen des Gedichtes sind dabei zu unterscheiden, das gereimte und das ungereimte Gedicht. Prinzipiell ist das Schreiben eines gereimten Gedichtes schwieriger, jedoch die wesentlich bekanntere und beliebtere Form.
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Anregungen und Inspiration, sowohl zu den unterschiedlichen Formen eines Gedichtes als auch zu bestimmten Themen, bieten diverse Seiten im Internet (Google Suchbegriff: “Gedichte Vorlagen”).
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Beim Schreiben des Gedichtes ist nun vor allem auf das Versma├č und die Betonung der Silben und W├Ârter zu achten. Das Gedicht sollte sich alles in allem sehr fl├╝ssig lesen lassen und nicht abgehackt. Ideal sind beispielsweise Strophen zu je vier Versen.
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Das Versma├č bestimmt den Rhythmus des Gedichtes und kann grob anhand der Silben eines Verses bestimmt werden. Zwei Verse klingen besonders harmonisch, wenn sie die gleiche Anzahl Silben besitzen und sich am Ende entsprechend reimen.
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Nun kann man sich ├╝berlegen, ob man zwei Verse sich direkt (Beispiel: AA/BB/CC/DD) oder lieber wechselseitig reimen lassen m├Âchte (Beispiel: AB/AB/CD/CD). Dies ist jedoch dem eigenen Geschmack ├╝berlassen, da ein Gedicht nicht an spezielle Normen gebunden ist.
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Man kann sein Gedicht in so vielen Strophen aufbauen, wie man m├Âchte, jedoch gilt bei Gedichten oft das Sprichwort “weniger ist mehr”. Man sollte den Inhalt, den man vermitteln m├Âchte, also nicht zu sehr ausschm├╝cken, da sonst die Wirkung des Gedichtes verloren geht.