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Symptom-Check

Wie erkennt man Keuchhusten?

Was man braucht: einen Arzt
Anmerkungen: Unter Keuchhusten versteht man eine hochinfekti├Âse bakterielle Infektionskrankheit.
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Die ├ťbertragung der Bakterien erfolgt durch Tr├Âfpcheninfektion bei einem Kontakt. Da die Krankheit hoch ansteckend ist, erkranken auch 80 -100 % der infizierten Menschen an der Krankheit.
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Die Symptomatik wird in der Medizin in drei Krankheitsverl├Ąufe unterteilt. Zum Einen geh├Ârt hier das Stadium catarrhale. Hierzu kommt es nach der 7-14 t├Ągigen Inkubationszeit und bietet die gr├Â├čte Ansteckungsgefahr.
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Die Symptome sind typische Erk├Ąltungsanzeichen wie Fieber, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie trockenem Reizhusten. Diese Symptome verschwinden bei Nichtbehandlung nach etwa 1-2 Wochen wieder.
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Im weiteren Verlauf der Krankheit, dem Stadium convulsivum, treten typische Krankheitszeichen auf die auf Keuchhusten hindeuten. Hierzu z├Ąhlt pl├Âtzlich einsetzende stakkatoartige Hustenanf├Ąlle mit herausgestreckter Zunge. Beim wieder Einatmen kommt es zu einer Art “Jauchzen”
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H├Ąufig werden diese Attacken von Hochw├╝rgen von glasigem Schleim und erbrechen begleitet. Diese Krankheitszeichen k├Ânnen etwa 2-6 Wochen andauern bevor sie abklingen.
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Nun kommt man in das Stadium decrementi welches das letzte Stadium der Krankheit ist. Die Hustenanf├Ąlle nehmen an St├Ąrke und Zahl merklich ab. Die Krankheit an sich dauert in diesem Stadium noch, bei antibiotischer Therapie etwa 6 Wochen, ohne antibiotische Therapie etwa gute 10 Wochen.
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Da die Krankheitszeichen im ersten Stadium meist nicht als solche f├╝r einen Keuchhusten erkannt werden, wird die Krankheit meist erst im Stadium convulsivum entdeckt. Wichtig ist hier eine Beobachtung der Krankheitsverl├Ąufe im Umfeld des Erkrankten. So kann man, bei mehrfachen Auftreten der Selben Symptome bei Eltern, Geschwistern, Mitsch├╝lern von einer Keuchhusteninfektion ausgehen.
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Einen Schutz gegen Keuchhusten bietet eine Impfung. Jedoch ist hier zu beachten, dass neben der Impfung auch die bereits durchgemachte Erkrankung keine lebenslange Immunit├Ąt bietet.