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Symptom-Check

Wie erkennt man giftige Pilze?

Was man braucht: einen Korb, eine Wald, ein Pilzbuch
Zeitaufwand: kann schon l├Ąnger dauern beim Suchen
Schwierigkeit: mittel
Anmerkungen: Zum Zweck der Erholung und um an der frischen Luft zu sein finden sich viele Menschen an sp├Ąt-sommerlichen Wochenenden in den W├Ąldern. Viele von ihnen sammeln Pilze f├╝r leckere So├čen, Suppen, Aufl├Ąufe u. dgl.
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Damit keine giftigen oder ungenie├čbaren Pilze in den Korb kommen, sollte man sich mit deren Aussehen, Beschaffenheit und Giftigkeit auseinander gesetzt haben. Folgend einige Tipps um die Besten der Besten zu sammeln.
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Am Besten sammelt man Pilze die man 100 %ig erkennt (Champion, Pfifferling).
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Lamellenpilze sollte an, wenn man sich nicht wirklich gut auskennt, stehen lassen. Hier kann die Gefahr den falschen zu erwischen doch recht gro├č sein.
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Bei R├Âhrenpilzen gibt es nur eine f├╝r den Menschen gef├Ąhrliche Art – der Satanspilz.
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Pilze sollte man in der Regel nur in einem luftdurchl├Ąssigem Ger├Ąt sammeln (Flechtkorb). Findet keine Luftzirkulation statt k├Ânnen die Pilze verderben (das tun sie recht schnell) und bakterielle Lebensmittelvergiftungen verursachen.
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Aus diesem Grunde sollte man Pilze immer frisch zubereiten.
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Vielerorts gibt es Fachleute bzw. Einrichtungen bei welchen man die gesammelten Pilze auf ihre Giftigkeit bestimmen lassen kann. Entsprechende Adressen findet man auf der Internetseite der Verbraucherschutzzentrale, Lebensmittel├Ąmtern und chemischen Untersuchungs├Ąmtern.
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Beinahe fast jeder Pilz ist zum Rohen Verzehr nicht geeignet da unbek├Âmmlich oder giftig.
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Richtige Giftpilze lassen sich jedoch weder durch Kochen noch irgendwie anders entgiften.
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Der gr├╝ne Knollenbl├Ątterpilz zeigt sich f├╝r die meisten Pilzvergiftungen (oft t├Âdlich) verantwortlich. Aufgrund seines angenehm-nussigen Aromas und seiner Farbe verwechselt man ihn oft mit dem braunen Waldchampignon.
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Ein weiterer giftiger Vertreter der Knollenbl├Ątterpilze sind der wei├če spitzh├╝tige und der wei├č flachh├╝tige Knollenbl├Ątterpilz.
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Aufgrund ihrer Farbe und Form werden auch diese h├Ąufig verwechselt, zum Beispiel mit dem wei├čen Wiesenchampignon.
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Der wohl bekanntest und auff├Ąlligste Giftpilz ist der Fliegenpilz. Charakteristisch f├╝r ihn ist sein roter Hut mit den wei├čen Punkten.
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Hat man einen Pilz gegessen und bekommt Magendruck, Bauchschmerzen, es wird einem ├ťbel oder man muss gar Erbrechen, Durchfall, sowie Schwindel oder Rauschzust├Ąnde sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen und die Pilze mitnehmen die man verkocht hat. Hier kann eine Pilzvergiftung vorliegen welche man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte!